Portrait

Armin Laschet ist waschechter Burtscheider. Am 18. Februar 1961 erblickte er das Licht der Welt im Marienhospital in Aachen-Burtscheid. Dort lebt er mit seiner Frau Susanne und seinen drei Kindern.

Sein Engagement in der Pfarr- und Jugendarbeit in St. Michael war ausschlaggebend dafür, später in der Politik aktiv zu werden. Nach seinem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in München und Bonn durchlief er eine Ausbildung zum Journalisten.

Beruflich war er für bayerische Rundfunksender und das Bayerische Fernsehen tätig. Parallel dazu arbeitete er als wissenschaftlicher Berater der Präsidentin des Deutschen Bundestages, Rita Süssmuth. Im Jahr 1991 wurde Laschet Chefredakteur der Aachener Kirchenzeitung und arbeitete von 1995 bis 1999 zudem als Verlagsleiter und Geschäftsführer des Einhard-Verlags GmbH.

Seine politische Heimat ist die CDU. 1991 wählte ihn der CDU-Bezirksverband Aachen zum stellvertretenden Vorsitzenden, 2001 übernahm er den Vorsitz des CDU-Kreisverbandes Aachen. Darüber hinaus ist er seit 2000 Vorstandsmitglied der Europäischen Volkspartei und seit 2008 Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands.

1989 zog er als jüngster Ratsherr im Alter von 28 Jahren für die CDU in den Aachener Stadtrat ein und engagierte sich dort 15 Jahre lang.

Als langjähriger Vorsitzender des Beschwerdeausschusses kennt er die Sorgen und Nöte der Aachener Bürgerinnen und Bürger wie kaum ein anderer. 1994 wählten ihn die Aachener Bürgerinnen und Bürger direkt in den Deutschen Bundestag, 1999 dann in das Europäische Parlament. Im Europaparlament lag sein Schwerpunkt in der Außen- und Entwicklungspolitik. Er übernahm dort verschiedene verantwortungsvolle Funktionen und Ämter und wurde 2004 stellvertretender Sprecher der EVP-ED-Fraktion für auswärtige Angelegenheiten, Menschenrechte, gemeinsame Sicherheit und Verteidigungspolitik.

Im Sommer 2005 sorgte dann ein Anruf von Jürgen Rüttgers dafür, dass Armin Laschet sein Büro von Brüssel bzw. Straßburg nach Düsseldorf "verlagerte". Mitten in einer Familienfeier erreichte ihn der Anruf des designierten nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten mit dem Angebot, den Regierungswechsel im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands an entscheidender Stelle mitzugestalten.

Am 24. Juni 2005 wurde Armin Laschet Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration und gehörte seitdem dem Kabinett von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers an. Zudem übte er von März bis Juli 2010 kommissarisch die Geschäfte des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien aus.

Bei der Landtagswahl am 9. Mai 2010 wurde Armin Laschet als Direktkandidat im Wahlkreis Aachen II in den Düsseldorfer Landtag gewählt. Am 15. Juli wählte die CDU-Fraktion Armin Laschet dann zum Ersten Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Er ist einerseits zuständig für die parlamentarische Geschäftsführung und andererseits für politische Grundsatzfragen.

Neben seiner Familie und der Politik ist Armin Laschet noch etwas anderes sehr wichtig: die Alemannia aus Aachen. So oft es geht, besucht der Dauerkartenbesitzer die Heimspiele des Fußball-Traditionsvereins. Im Block E 04, Reihe 27, Platz 5 und 6, fiebert Armin Laschet mit den schwarz-gelben "Kartoffelkäfern" und drückt ihnen die Daumen – oft gemeinsam mit seinen beiden Söhnen.

Armin Laschet ist auch in der Aachener Kultur und im gesellschaftlichen Leben der Stadt an vielfältiger Weise engagiert. So hat er als Vorsitzender des Kuratoriums der Europäischen Stiftung für den Aachener Dom die Pflege und den Erhalt des Aachener Wahrzeichens und Weltkulturerbes stets im Blick. Im Förderverein Katholische Stiftung Marienhospital und im Burtscheider Bürgerverein ist er ebenso Mitglied wie in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen e.V. und der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft Aachen e.V.

Darüber hinaus ist Armin Laschet Mitglied des Kuratoriums der Adalbert-Stiftung Krefeld und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).
 

Aktuelles Video

See video

Wahlkreise

RSS Feeds